Fernwärmeversorgung im KemmelparkIm Zusammenhang mit der Konversion der ehem. Kemmelkaserne war auch die Frage der Energieversorgung in diesem Areal zu entscheiden. Der Marktgemeinderat hat das Ing.-Büro Grünbauer beauftragt, eine entsprechende Studie zur Entwicklung der Heizenergie zu erstellen. Dieses Büro kam auf der Basis der vorhandenen Heizzentrale, die derzeit wechselnd mit Öl oder Gas befeuert wird, zu der Erkenntnis, dass hier auch unter Beachtung aller derzeitigen und künftig schon bekannten Gesetzesgrundlagen der Einbau einer zentralen Hackschnitzelanlage die wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Variante darstellt. Mit Beschluss des Marktgemeinderates von 17.11.2004 wurde festgelegt, dass die bestehende Anlage um eine Holzhackschnitzelheizanlage ergänzt wird. Für die daraus entstehenden unternehmerischen Risiken als Wärmelieferant wurde eine Stellungnahme einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eingeholt. Diese kam bei einer geschätzten Investition von rd. 1.908.000 € zu dem Ergebnis, dass die Fernwärmeversorgung aus wirtschaftlichen Gründen den Gemeindewerken als weiteren Betriebszweig einzugliedern ist. Der Marktgemeinderat hat dies in seiner Sitzung vom 23.06.2005 dann auch beschlussmäßig nachvollzogen und gleichzeitig eine entsprechende Änderung der Betriebssatzung verfügt. Seit diesem Zeitpunkt wird die Betriebsführung von den Werken wahrgenommen. Im Einvernehmen mit der gemeindeeigenen Grundstücksverwaltungs GmbH (MGV) wurde das Versorgungsnetz entsprechend dem Ausbau des Areals ergänzt und angepasst. Die geplante Hackschnitzelheizanlage wurde im Oktober 2007 in Betrieb genommen und deckt derzeit rd. 80 % des Heizbedarfes. In diesem Betriebszweig wird auch die Heizanlage am Viehmarktplatz verwaltet. Der Gebäudekomplex Feuerwehrhaus, Bauhof und Gemeindewerke erhielt im Jahr 2007 eine neue Holzpelletsheizanlage, die durch die Gemeindewerke betrieben wird. |
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